Führungskompetenz: Umgang mit Menschen (Soft Skills)

Vereinfacht ausgedrückt, kommt es darauf an, "harte" Zahlen mit "weichen" Kompetenzen zu generieren.

Es gibt unzählige „weiche“ (personenbezogene) Kompetenzen. Diese sind für eine reibungslose, produktive Zusammenarbeit und Motivation verantwortlich und bestimmen das Arbeitsklima sowie vertrauensvolle zwischenmenschliche Beziehungen. Die folgenden zehn Fähigkeiten werden bei der Auswahl und Entwicklung von Führungskräften am häufigsten abgefragt (erhoben). Zur realistischen (validen) Einschätzung (Diagnose) der Stärken und Schwächen bei diesen Kompetenzen empfehlen wir den Test der Kernkompetenzen des Managements.

Kurzbeschreibung der "weichen" Kernkompetenzen von Führungskräften

jede dieser Kompetenzen ist durch sechs - hier nicht dargestellte - Verhaltensbeschreibungen operationalisiert:

  • Das persönliche Auftreten ist souverän und professionell; die Person steht für die Werte und Ziele ihres Unternehmens.
  • Analytisches Denkvermögen ist die Fähigkeit, in komplexen Zusammenhängen und verschiedenen Perspektiven zu denken.
  • Eigeninitiative erkennt man an einem vorausschauenden Umgang mit Problemen und Chancen („pro-aktive“ statt „re-aktive“ Haltung).
  • Ziel- und Ergebnisorientierung ist die Fähigkeit, sinnvolle, ehrgeizige und zugleich realistische Ziele zu setzen und in messbare Resultate umzusetzen.
  • Effektive Kommunikation erkennt man an der Überzeugungskraft (Klarheit, Verständ-lichkeit und Glaubwürdigkeit) der Argumente und an effizienten Sitzungen.
  • Beim Teamverhalten kommt es darauf an, dass jedes Mitglied einen erkennbaren Bei-trag zur termingerechten Umsetzung der Ziele und zur positiven Stimmung leistet.
  • Entscheidungen und kreative Problemlösungen können intuitiv oder rational entstehen; die Person muss sie gut begründen können und die Verantwortung übernehmen.
  • Zum Konfliktmanagement gehört die Fähigkeit, Konfliktsymptome frühzeitig zu erkennen und konstruktive Lösungsstrategien zu beherrschen.
  • Vertrauen und Verlässlichkeit machen eine effektive Zusammenarbeit erst möglich. Sie verhindern politisches Taktieren, Feindseligkeit und Gerüchte.
  • Emotionale Intelligenz reduziert Stress, der im Wesentlichen emotional bedingt ist; sie verbessert die Stimmung, liefert positive Energie und fördert die Arbeitsfreude.