Berufsbezogener Persönlichkeitstest (BPT) für Ihr Potenzial im Beruf
Nicht jede Stärke aus dem Privatleben ist automatisch auch ein Vorteil im Beruf. Der berufsbezogene Persönlichkeitstest (BPT) zeigt, welche Persönlichkeitsmerkmale für verschiedene Karrieremöglichkeiten besonders relevant sind und wie Ihr Persönlichkeitsprofil im Vergleich zu einer repräsentativen Stichprobe einzuordnen ist. Er richtet sich an Führungskräfte, Potenzialträger, HR-Verantwortliche und karriereorientierte Personen, die nicht nur neugierig auf ihr Profil sind, sondern konkrete Ansatzpunkte für ihre berufliche Entwicklung suchen.
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Inhaltsverzeichnis
- Was den BPT besonders macht – wissenschaftlich, praxisnah, bewährt
- Woran erkennt man die Persönlichkeitsmerkmale des BPT im Alltag?
- Warum Persönlichkeit über Erfolg sowohl im Beruf als auch im Privatleben entscheidet
- An wen richtet sich der BPT?
- Anwendungsbeispiele im Bereich Coaching, Karriere und Führung
- So funktioniert der Test - Ablauf, Dauer, Ergebnis, soziale Erwünschtheit
- Beispiele für die Interpretation von Testergebnissen mit Vergleichsdaten
- FAQ - Häufige Fragen
- Verwandte Forschungsfelder zur Ergänzung
- Über den Autor
Was den BPT besonders macht – wissenschaftlich, praxisnah, bewährt
Viele populäre Persönlichkeitstests sind unterhaltsam – aber wissenschaftlich wertlos. Manche erinnern eher an Horoskope als an seriöse Diagnostik (siehe Abbildung 1). Doch bei wichtigen Entscheidungen – ob Karriere, Einkommen oder Beziehungen – steht zu viel auf dem Spiel, um sich auf Zufall zu verlassen.
In der Medizin gilt: Ohne valide Diagnose keine fundierte Entscheidung. Ist die Diagnose falsch, helfen auch die besten Maßnahmen nicht. Genau so ist es bei der Beurteilung von Persönlichkeitsmerkmalen.
Der Berufsbezogene Persönlichkeitstest (BPT) ist das Ergebnis von über 20 Jahren Praxiserfahrung in der Personal- und Führungskräfteentwicklung. Er wurde im Rahmen eines wissenschaftlichen Projekts entwickelt und in dem Fachbuch „Persönlichkeit gewinnt“ (Schäffer-Poeschel) ausführlich dokumentiert.
Die wichtigsten Alleinstellungsmerkmale:
- Wissenschaftlich geprüft: Validiert mit über 30.000 Fach- und Führungskräften
- DIN 33430-konform: Entwickelt nach höchsten psychologischen Standards
- Berufsbezogen & praxisnah: Für Führung, Coaching und Persönlichkeitsentwicklung
- Schnell & anonym (Online-Version): Kein Login, keine Werbung, Ergebnis sofort als PDF
- Vergleichswerte: z. B. für Unternehmer, Selbstständige, General Manager oder Fachkräfte
- Fachlich anerkannt: Publiziert im renommierten Schäffer-Poeschel Verlag
- Neu: KI-gestützte Interpretation Ihrer Ergebnisse.
Dimensionen & Persönlichkeitsmerkmale des BPT
1. Zukunftsorientierung: Kreativität, Lernwille, Optimismus
2. Sozialverhalten: Fairness, Vertrauen, Verantwortung
3. Persönliches Wachstum: Mut, Begeisterung, Resilienz
4. Gestaltungswille: Willenskraft, Selbstdisziplin, Fokussierung.
Diese Merkmale sind wissenschaftlich belegt und entscheidend für beruflichen Erfolg, Selbstführung und Wirkung auf andere – sowohl im Berufsleben als auch im privaten Umfeld. Das zeigt zum Beispiel die "Grant Study" der Harvard Medical School (vgl. Vaillant, 2012).
Die nachfolgende Abbildung zeigt die Dimensionen und die dazugehörigen Persönlichkeitsmerkmale mit den jeweiligen Gegenpolen:
Abbildung 1: Der berufsbezogenen Persönlichkeitstest (BPT) mit vier Dimensionen und Persönlichkeitsmerkmalen mit den jeweiligen Gegenpolen
Abgrenzung zu nicht-wissenschaftlichen Persönlichkeitstests
Die nachfolgende Abbildung zeigt Beispiele für nicht validierte Persönlichkeitstheorien, wie sie im Bereich der populären Psychologie oder Esoterik vorkommen. Dazu zählen etwa die vier „Körpersäfte“ der antiken Humnoralpathologie oder die Vier-Elemente-Lehre.
- Blut (sanguinisch – lebhaft, gesellig)
- Gelbe Galle (cholerisch – reizbar, durchsetzungsstark)
- Schwarze Galle (melancholisch – nachdenklich, ernst)
- Schleim (phlegmatisch – ruhig, passiv)
Diese Lehren galten bis ins 19. Jahrhundert als gängige Erklärungsmodelle, sind heute jedoch wissenschaftlich überholt. Moderne Eignungsdiagnostik orientiert sich an empirisch geprüften Verfahren, die die oben genannten Kriterien erfllen.
Die nachfolgende Abbildung zeigt zusammenfassend Beispiele für nicht validierte (esoterische) Persönlichkeitstheorien und daraus entwickelte Tests, dia auch heute noch angeboten werden.
Abbildung 2: Nicht validierte (esoterische) "Persönlichkeitstheorien" und daraus entwickelte populäre "Persönlichkeitstests"
Fazit
Kein verantwortungsvoller Arzt käme heute auf die Idee, eine Krankheit mit Hilfe der Vier-Säfte-Lehre oder der Vier-Elemente-Lehre zu diagnostizieren und einen Patienten so behandeln zu wollen. Warum sollte man also bei Persönlichkeitstests Maßstäbe akzeptieren, die wissenschaftlich auf demselben Niveau liegen? Es ist letztlich gleichgültig, wie man solche Typen nennt: Löwe, Schütze und Waage – oder extravertiert, introvertiert, dominant, gewissenhaft oder stetig. Schon der Gedanke sollte misstrauisch machen, dass ein Zwilling nach dem chinesischen Kalender zugleich eine Ratte sein kann und ein Skorpion womöglich ein Schwein. Entscheidend ist: Keine der in Abbildung 2 genannten „Theorien“ ist validiert. Und aus nicht validierten Theorien lassen sich keine verlässlichen Maßnahmen für Persönlichkeitsentwicklung, Coaching oder Eignungsdiagnostik ableiten.
Woran erkennt man die Persönlichkeitsmerkmale des BPT im Alltag?
1. Gestaltende Kreativität vs. Stillstand
Der Gestalter-Modus: Sie entwickeln aktiv neue Ideen und Lösungen, die nicht nur innovativ, sondern auch praktisch nützlich sind.
Die Bremse: Wer in einer passiven Konsumhaltung verharrt und nur das tut, was er schon immer getan hat, verpasst den Anschluss. Veränderung ist hier kein Risiko, sondern die notwendige Basis für Fortschritt.
2. Neugieriges Lernen vs. Bequemlichkeit
Wachstum: Sie bleiben wissbegierig und erweitern ständig Ihre Fähigkeiten. Diese intrinsische Motivation ist Ihr Motor, um neue Herausforderungen zu meistern.
Die Falle: Wer sich gegenüber Neuem verschließt und Bequemlichkeit über veränderte Anforderungen stellt, stagniert langfristig.
3. Optimistischer Ehrgeiz vs. Ängstlichkeit
Vision: Sie blicken optimistisch nach vorne und sind überzeugt, dass die Zukunft mehr Chancen als Risiken bietet. Ihr Ehrgeiz ist auf ein sinnvolles Ziel gerichtet, das Ihnen Energie gibt.
Die Bremse: Eine pessimistische Grundhaltung führt dazu, dass Erfolgserlebnisse ausbleiben. Das raubt die nötige Lebensfreude und Energie für neue Projekte.
4. Fairness vs. Egoismus
Team-Stärke: Sie fördern den Zusammenhalt durch Hilfsbereitschaft und eine produktive Zusammenarbeit.
Die Falle: Eigensüchtiger Egoismus führt oft dazu, dass Betroffene über mangelnde Wertschätzung klagen. Dabei ist Anerkennung meist das Resultat von gemeinsamem Erfolg.
5. Integrität und Vertrauen vs. Taktiererei
Ehrlichkeit: Sie sind überzeugt, dass vertrauensvolle Zusammenarbeit der wichtigste Erfolgsfaktor ist. Sie spielen mit offenen Karten.
Die Bremse: Manipulatives Taktieren und Machtspiele kosten extrem viel Kraft. Wer zu viel Energie in Selbstdarstellung und Kontrolle investiert, arbeitet oft am Limit, ohne überzeugende Ergebnisse zu liefern.
6. Verantwortung vs. Gleichgültigkeit
Unterstützung: Sie übernehmen Verantwortung und sorgen dafür, dass jedes Teammitglied seinen Beitrag zum Erfolg leistet.
Die Falle: Wer sich gleichgültig distanziert, isoliert sich meist selbst. Anderen zu helfen, ist nicht nur moralisch richtig, sondern ein evolutionärer Vorteil des Menschen.
7. Mut und Begeisterung vs. Zaudern
Rückgrat: Sie beweisen Zivilcourage und setzen sich für die gemeinsame Sache ein – auch wenn es persönlich unbequem sein kann.
Die Bremse: Ängstliches Zaudern wird oft als Unzuverlässigkeit wahrgenommen. Wer anderen nur nach dem Mund redet, verliert an Glaubwürdigkeit.
8. Vorbildfunktion vs. Abhängigkeit
Inspiration: Sie leben starke Werte vor und geben anderen damit Orientierung in einer ungewissen Zukunft. Das inspiriert Menschen, Ihnen zu folgen.
Die Falle: Wer keine eigenen Werte oder Visionen hat, bleibt in der Abhängigkeit und wartet auf Anweisungen. So können die eigenen Talente nicht wachsen.
9. Ausdauer und Resilienz vs. Aufgeben
Belastbarkeit: Je höher Ihre Ziele sind, desto wichtiger ist Ihr Umgang mit Stress. Sie besitzen die nötige Energie und das Durchhaltevermögen.
Die Bremse: Viele Menschen geben bei Frust zu früh auf. Martin Seligman prägte hierfür den Begriff der „erlernten Hilflosigkeit“ – ein Hindernis, das man aktiv überwinden muss.
10. Fokussierte Willenskraft vs. Verzettelung
Resultate: Sie verfolgen Ihre Ziele beharrlich und lassen sich auch von sachlichen Niederlagen nicht entmutigen. Sie bringen Dinge konsequent zu Ende.
Die Falle: Wer sich in Nebensächlichkeiten verliert oder vieles gleichzeitig anfängt, erzeugt lediglich „hyperaktives Chaos“ – viel Stress, aber keine messbaren Resultate.
Je nachdem, ob die positiven oder negativen Eigenschaften überwiegen, beeinflussen sie den beruflichen und privaten Erfolg, wie das nachfolgende Praxisbeispiel zeigt.
Warum Persönlichkeit über Erfolg sowohl im Beruf als auch im Privatleben entscheidet
Ob jemand langfristig beruflich erfolgreich ist, hängt nur bedingt von Fachwissen, Ausbildung oder Talent ab. Entscheidend ist, wie eine Person mit Herausforderungen, Verantwortung, Rückschlägen und zwischenmenschlichen Situationen umgeht – also von ihrer Persönlichkeit.
Fachwissen kann man lernen – Persönlichkeit nicht
Neue Software, betriebswirtschaftliches Know-how oder Managementmethoden lassen sich meist in kurzer Zeit erlernen. Doch Eigenschaften wie Selbstdisziplin, Durchhaltevermögen, emotionale Stabilität oder Verantwortungsbewusstsein entstehen über Jahre hinweg – sie sind tief in der Persönlichkeit verankert und nicht kurzfristig trainierbar.
Wissenschaftliche Studien – etwa zur 10.000-Stunden-Regel (vgl. Ericsson et al., 1993; Gladwell, 2008) – zeigen: Um in einem Bereich exzellent zu werden, braucht es nicht nur Zeit, sondern auch Persönlichkeitsmerkmale, die diese Zeit durchhalten lassen. Menschen mit hoher Willenskraft, innerer Stabilität und Zielorientierung bleiben auch dann dran, wenn andere längst aufgeben.
Persönlichkeit als Erfolgsfaktor in der Führung
Gerade im beruflichen Alltag – besonders in Führungspositionen – beeinflussen Persönlichkeitsmerkmale maßgeblich den Erfolg. Typische Situationen
- Verantwortung übernehmen – oder ausweichen?
- Druck aushalten – oder impulsiv reagieren?
- Konflikte konstruktiv lösen – oder eskalieren lassen?
- Veränderungen gestalten – oder Widerstand zeigen?
Fehlt es Führungskräften an Einfühlungsvermögen, Verlässlichkeit, Gestaltungswillen oder Vorbildfunktion, nützen auch die besten Strategien wenig. Deshalb scheitern viele Führungskräfte nicht an fehlendem Know-how, sondern an der eigenen Persönlichkeit.
Praxisbeispiel: Wenn Fachwissen allein nicht reicht
Ein erfolgreicher Vertriebsmitarbeiter wird zum Geschäftsführer befördert. Fachlich ist er überzeugend – er beherrscht Zahlen, Argumente und Produkte.
Doch intern wirkt er auf sein Team unnahbar, sprunghaft und wenig inspirierend. Eine anonyme 360-Grad-Befragung zeigt: Seine tägliche Führungskompetenz wird als „ungenügend“ wahrgenommen.
Die Folge: Demotivation, Vertrauensverlust, Fluktuation.
Die Ursache: Persönlichkeitsdefizite, nicht mangelndes Fachwissen.
Die Forschung ist eindeutig: Persönlichkeit wirkt – im Guten wie im Schlechten
Zahlreiche Studien belegen: Persönlichkeitsmerkmale beeinflussen nicht nur die eigene Leistung, sondern auch das soziale Umfeld – Kollegen, Kunden, Mitarbeiter oder Vorgesetzte.
Menschen mit einer authentischen, stabilen und verlässlichen Persönlichkeit werden schneller akzeptiert, erhalten mehr Vertrauen – und können langfristig mehr bewirken.
Umgekehrt führen dysfunktionale Merkmale wie Egozentrik, Manipulation oder Verantwortungsabwehr häufig zu Konflikten, Vertrauensverlust und Führungsversagen.
Laut internationalen Management-Studien (z. B. Hogan et al., 2010) gehen über 80 % der Führungsfehler auf Persönlichkeitsdefizite zurück – nicht auf mangelndes Wissen.
Fazit: Fachkompetenz öffnet Türen – Persönlichkeit entscheidet
Fachliches Know-how ist wichtig – keine Frage. Aber es ist die Persönlichkeit, die bestimmt, ob Menschen Verantwortung übernehmen, Entscheidungen tragen, Vertrauen aufbauen und andere mitnehmen.
Wer sich selbst besser verstehen und gezielt weiterentwickeln will, braucht deshalb ein Testverfahren, das mehr misst als Schubladen-Typologien oder spontane Selbstbilder.
Genau dafür wurde der Berufsbezogene Persönlichkeitstest (BPT) entwickelt:
Praxisnah, wissenschaftlich fundiert und auf reale Anforderungen im Beruf zugeschnitten.
An wen richtet sich der BPT?
Der Test richtet sich an zwei Zielgruppen:
Fach- und Führungskräfte, die ihre Stärken und Entwicklungspotenziale gezielt analysieren und mit ihren beruflichen Zielen in Einklang bringen möchten – zum Beispiel zur Vorbereitung auf eine neue Rolle, im Coaching oder zur Karriereplanung.
Unternehmen, die eine fundierte Grundlage für Personalentscheidungen, Führungskräfteentwicklung oder Potenzialanalysen suchen – unabhängig von Branche oder Betriebsgröße.
Der BPT hilft dabei, Persönlichkeit nicht nur zu verstehen, sondern strategisch zu nutzen – individuell oder organisational.
Einfacher Zugang – mit wissenschaftlichem Anspruch
Der Test kann direkt online durchgeführt werden. Die Auswertung erfolgt automatisiert und zeigt das Selbstbild im Vergleich zu mehreren Tausend anderen Fach- und Führungskräften. Dabei werden auch Unterschiede zu bestimmten Referenzgruppen sichtbar – zum Beispiel Führungskräfte mit technischer Ausbildung oder Vertriebsverantwortung.
Das Ergebnis ist ein differenziertes Persönlichkeitsprofil – als Grundlage für reflektierte Entscheidungen in Beruf, Führung oder persönlicher Entwicklung.
Im nächsten Kapitel stellen wir Ihnen die sechs Kompetenzfelder vor, auf denen der Test basiert – und zeigen, wie Sie Ihre individuellen Stärken und Potenziale besser verstehen und gezielt einsetzen können.
Anwendungsbeispiele im Bereich Coaching, Karriere und Führung
Der Berufsbezogene Persönlichkeitstest (BPT) wird bereits in vielen Kontexten erfolgreich eingesetzt – von mittelständischen Unternehmen bis hin zu Coaching-Programmen, in Führungskräfteentwicklungen, Bewerbungsverfahren oder der Karriereberatung. Dabei zeigt sich immer wieder: Persönlichkeitsmerkmale haben einen entscheidenden Einfluss auf Verhalten, Leistungsfähigkeit und berufliche Wirksamkeit.
Beispiel 1: Warum manche Vertriebstalente als Führungskräfte scheitern
Ein Unternehmen befördert seinen besten Verkäufer zum Geschäftsführer. Fachlich top, im Kundenkontakt überzeugend – aber nach wenigen Monaten ist das Team demotiviert. In einer anonymen Mitarbeiterbefragung zeigt sich: Der neue Geschäftsführer wird als unzuverlässig, distanziert und wenig empathisch wahrgenommen.
Was ist passiert?
Es ist ein fundamentaler Unterschied, ob man gelegentlich Kunden überzeugt – oder täglich ein Team führen, Vertrauen aufbauen und Vorbild sein muss. Der Mitarbeiter hatte hohe fachliche Kompetenzen, aber zu geringe Ausprägung in den Bereichen emotionale Stabilität, soziale Empathie und Selbstreflexion – zentrale Erfolgsfaktoren für Führung.
Mit dem BPT hätte dieses Risiko frühzeitig erkannt und gezielt entwickelt werden können.
Beispiel 2: Persönlichkeitsprofil und Karriereentscheidungen
Ein junger Ingenieur mit hervorragenden Studienleistungen überlegt, ob er eine Fachkarriere oder eine Führungsrolle anstreben soll. Der BPT zeigt: hohe Ausprägungen in analytischer Stärke und Disziplin – aber geringe Gestaltungskraft, wenig Begeisterung für Verantwortung, Unsicherheit im Umgang mit Kritik.
In einem begleitenden Coaching wird klar: Die Person fühlt sich in der Expertenrolle deutlich wohler als in der Vorstellung, andere zu führen. Die Karriereplanung wird entsprechend angepasst – mit großem persönlichen Gewinn.
Beispiel 3: Teamzusammenstellung und Konfliktprävention
Ein mittelständisches Unternehmen stellt ein Projektteam für einen Innovationsprozess zusammen. Die fachliche Qualifikation ist bei allen Beteiligten gegeben – doch nach kurzer Zeit treten Spannungen auf. Eine Teamanalyse mit dem BPT zeigt: starke Unterschiede in den Persönlichkeitsprofilen (z. B. hohe Gestaltungskraft trifft auf Sicherheitsbedürfnis, strukturierte Selbstführung auf kreative Spontaneität).
Durch die gemeinsame Reflexion entsteht gegenseitiges Verständnis, Rollen werden klarer verteilt, Kommunikationswege angepasst – und das Projekt nimmt Fahrt auf.
Beispiel 4: Konflikte
Fehlbesetzungen, Konflikte oder Demotivation sind meist keine Kompetenzprobleme – sondern Persönlichkeitsprobleme.
Der Berufsbezogene Persönlichkeitstest hilft, solche Risiken zu erkennen, bevor sie zum Problem werden – und stärkt damit nicht nur individuelle Entwicklung, sondern auch die Qualität von Teams, Führung und Unternehmenskultur.
Im nächsten Kapitel zeigen wir, wie Sie den BPT im Einklang mit Ihren persönlichen Zielen und Ihrer Karrierevision nutzen können.
Karriereziele und persönliche Entwicklung
Erfolg ist nicht für alle dasselbe. Für manche bedeutet er eine verantwortungsvolle Führungsrolle, für andere ein sicherer Arbeitsplatz, kreative Freiheit, ein gutes Einkommen oder eine sinnvolle Tätigkeit. Welche Ziele auch immer Sie verfolgen – entscheidend ist, dass Ihre Persönlichkeit dazu passt.
Der Berufsbezogene Persönlichkeitstest (BPT) hilft dabei, die eigenen Stärken und Entwicklungsfelder besser zu verstehen – und sie mit den persönlichen Zielen in Einklang zu bringen. Denn nur wer weiß, wohin er will und wer er ist, kann den richtigen Weg einschlagen.
Ziele bestimmen, was eine Stärke ist
Ein Persönlichkeitsmerkmal ist nicht per se gut oder schlecht – es ist nur mehr oder weniger passend für ein bestimmtes Ziel. Ein hohes Sicherheitsbedürfnis kann in stabilen Organisationen von Vorteil sein, wirkt aber bremsend in dynamischen Start-ups. Umgekehrt können risikofreudige, kreative Menschen in hierarchischen Verwaltungen schnell anecken. Deshalb gilt: Die persönlichen Ziele entscheiden darüber, was eine Stärke – und was eine Schwäche ist.
- Der BPT hilft, Ziele und Persönlichkeit in Einklang zu bringen
- Der Test unterstützt dabei, Fragen wie diese zu klären:
- Passt meine Persönlichkeit zu einer Führungsrolle – oder eher zu einer Fach- oder Projektlaufbahn?
- Welche berufliche Umgebung entspricht meinem Motivationsprofil?
- Wo liegen meine größten Entwicklungschancen – und wo mögliche Stolpersteine?
- Wie kann ich meine Persönlichkeit gezielt weiterentwickeln, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen?
Karrierepfade und Persönlichkeitsprofile
In der Praxis haben sich mindestens sechs verschiedene Karrieremöglichkeiten herauskristallisiert – neben der klassischen Fach- und Führungslaufbahn. Jede dieser Möglichkeiten erfordert andere Persönlichkeitsmerkmale und Verhaltensweisen. Welche Karriere am besten zu Ihnen passt, zeigt der Karrieretest.
Der BPT zeigt, in welche Richtung Ihre Persönlichkeit besonders gut passt – und wo bewusste Entwicklung notwendig wäre, um den gewünschten Weg zu gehen.
Beispiel: Wer langfristig Unternehmer oder Geschäftsführer werden möchte, braucht nicht nur Fachwissen, sondern vor allem Gestaltungskraft, emotionale Stabilität, Selbstdisziplin und Vertrauen in die eigene Wirkung. Wer diese Merkmale bisher nur schwach ausgeprägt hat, sollte gezielt daran arbeiten – oder realistisch prüfen, ob ein anderer Weg besser zu ihm passt.
Die nachfolgende Abbildung zeigt vier (von acht) Karrieremöglichkeiten und die Persönlichkeitsmerkmale dieser Personengruppen:

Abbildung 3: Die Karriere wird erfolgreich, wenn die Persönlichkeit dazu passt - vier Beispiele aus dem BPT
Fazit
Ein valider Persönlichkeitstest hilft nicht nur, sich selbst besser zu verstehen – sondern auch, realistische, motivierende und erreichbare Ziele zu setzen. Der BPT verbindet wissenschaftliche Genauigkeit mit praktischem Nutzen: Er zeigt Ihnen nicht nur, wer Sie sind, sondern auch, wohin Sie gehen können – und wie Sie dorthin kommen.
So funktioniert der Test - Ablauf, Dauer, Ergebnis, soziale Erwünschtheit
Der Berufsbezogene Persönlichkeitstest (BPT) ist so konzipiert, dass er wissenschaftlich fundiert, aber gleichzeitig praxisnah, verständlich und zeiteffizient ist. Hier erfahren Sie, wie der Test genau abläuft – und was Sie im Anschluss erwarten dürfen.
- Dauer: Nur 10–15 Minuten
- Der Test (kurze Version) umfasst 40 Aussagen, die auf einer 5-stufigen Skala („trifft voll zu“ bis „trifft gar nicht zu“) bewertet werden.
- Die Bearbeitung dauert im Schnitt nur 10 bis 15 Minuten – komplett anonym und ohne Registrierung.
Ablauf: So einfach geht’s
- Test starten
- Klicken Sie auf den Button „Jetzt testen“. Der Test öffnet sich in einem separaten Browserfenster.
- Antworten bewerten
- Sie erhalten nacheinander 40 Aussagen, die sich auf Ihre Denkweise, Ihr Verhalten und Ihre Einstellungen beziehen.
- Ergebnis erhalten
- Direkt nach Abschluss sehen Sie Ihre Auswertung am Bildschirm und erhalten zusätzlich ein PDF zum Download.
- Ergebnis: Persönlichkeitsprofil im Vergleich zu einigen Tausend Teilnehmenden (Normwerte für bestimmte Zielgruppen auf Anfrage)
Ihr individuelles Ergebnis umfasst:
- Eine grafische Übersicht Ihrer Ausprägungen in den 10 Persönlichkeitsmerkmalen
- Eine kurze Beschreibung zu jedem Merkmal
- Vergleichswerte zur Einordnung – z. B. im Vergleich zu Fachkräften, Führungskräften, Selbstständigen (auf Anfrage)
- Hinweise zur Interpretation mit Bezug auf beruflichen Erfolg und persönliche Entwicklung
- Tipp: Erstellen Sie einen persönlichen Entwicklungsplan wie in diesem Workbook zum Download
Neu: KI-gestützte Interpretation auf Wunsch
Das PDF kann auf Wunsch zusätzlich von einer KI (z. B. ChatGPT) analysiert werden – auf Grundlage des Buches „Persönlichkeit gewinnt“ von Prof. Dr. Waldemar Pelz. So erhalten Sie auf Wunsch:
- eine verständliche Interpretation Ihrer Stärken und Schwächen
- praxisrelevante Coaching-Impulse für Ihre Weiterentwicklung
- konkrete Hinweise für Führung, Karriere oder Selbstmanagement
- Beispiel-Prompt für ChatGPT:
- „Bitte interpretiere mein BPT-Ergebnis auf Basis des Buches ‚Persönlichkeit gewinnt‘ von Waldemar Pelz.“
Das Wichtigste auf einen Blick
- Kosten: 100 % kostenlos, keine Registrierung, keine E-Mail-Angabe
- Anonymität: Keine persönlichen Daten erforderlich
- Dauer: ca. 10–15 Minuten (für die kurze Online-Version)
- Ergebnis: Sofort verfügbar + PDF zum Download
- Vergleichswerte Auswertung auf Basis von 30.000+ realen Profilen
- Auswertung; Verständlich, berufsbezogen, optional KI-gestützt
Objektivität und soziale Erwünschtheit der Ergebnisse
Wie bei nahezu allen Online-Persönlichkeitstests basiert auch der BPT auf der Selbstbeschreibung der Teilnehmenden. Das bedeutet: Die Qualität und Aussagekraft der Ergebnisse hängen unter anderem davon ab, wie ehrlich und selbstreflektiert die Fragen beantwortet werden.
In bestimmten Fällen – zum Beispiel im Bewerbungskontext oder bei hoher sozialer Erwünschtheit – kann es vorkommen, dass Teilnehmende ihr Verhalten unbewusst „optimistisch“ einschätzen oder sich in einem besonders "guten Licht" darstellen wollen. Dadurch können die Ergebnisse ein verzerrtes Bild liefern.
Um die Objektivität und Validität zusätzlich zu erhöhen, empfehlen wir ergänzend:
- 360-Grad-Feedback: Lassen Sie sich zusätzlich von Personen aus Ihrem beruflichen Umfeld einschätzen – z. B. von Vorgesetzten, Kolleginnen, Mitarbeitenden oder Teammitgliedern. Der Abgleich zwischen Selbst- und Fremdbild liefert besonders wertvolle Einsichten.
- Fragen zur sozialen Erwünschtheit: Auf Wunsch lassen sich spezielle Skalen integrieren, die Hinweise darauf geben, ob Antworten bewusst oder unbewusst beschönigt wurden.
- Verhaltensbasierte Interviews: In professionellen Kontexten – etwa im Coaching, in der Personaldiagnostik oder Führungskräfteentwicklung – kann eine zusätzliche qualitative Einschätzung durch Interviews nach der (validen) Critical Incidents Methode sinnvoll sein. Dabei werden konkrete Situationen analysiert, in denen relevante Merkmale wie Verantwortung, Empathie oder Durchhaltevermögen beobachtbar waren.
Fazit
Der BPT bietet eine valide und praxisnahe Grundlage – kann aber bei Bedarf durch bewährte diagnostische Verfahren ergänzt werden, um ein noch differenzierteres und objektiveres Persönlichkeitsprofil zu erhalten.
Beispiele für die Interpretation von Testergebnissen mit Vergleichsdaten
Umgang mit Vergleichsaten der Testergebnisse
Die folgenden Beispiele sind die Testergebnisse zufällig ausgewählter Teilnehmer aus der Stichprobe mit Vergleichsdaten von rund 9.000 Teilnehmern an diesem Persönlichkeitstest. Grundsätzlich ist anzumerken, dass eine Stärke immer nur im Hinblick auf die Ziele zu interpretieren ist. Beispielsweise sollte ein Buchhalter besonders gewissenhaft sein, während jemand, der die Selbstständigkeit anstrebt, eine ausgeprägte Ausdauer und Resilienz benötigt. Folglich gibt es nicht "die" Stärken oder Schwächen - trotz verschiedener Modetrends wie zum Beispiel "Agilität".
Bitte beachten Sie, dass in den folgenden Beispielen durchschnittliche Vergleichsdaten aller Teilnehmer verwendet werden. Eine Stärke liegt demnach vor, wenn Ihr eigener Wert über diesem Durchschnitt liegt – selbst wenn er absolut betrachtet niedrig erscheint. Möchten Sie den Persönlichkeitstest im Rahmen der Führungskräfteentwicklung praktisch anwenden, sind unternehmens- und branchenspezifische Vergleichsdaten notwendig. Zum Beispiel: Erzielen Ihre Führungsnachwuchskräfte hohe Werte bei unternehmerischen Eigenschaften, aber die Nachwuchskräfte Ihrer Wettbewerber schneiden noch besser ab, kann dies eher als Schwäche interpretiert werden. Zudem sollten Faktoren wie Ausbildung, Unternehmensgröße, Alter, Geschlecht oder Führungserfahrung nicht außer Acht gelassen werden. Unser Institut berücksichtigt solche Vergleichsdaten bei spezifischen Projekten zur Entwicklung von Fach- und Führungskräften.
Beispiele für die Interpretation von Testergebnissen
Tipp: Wenn Sie den Online-Test durchführen, erhalten Sie eine individuelle PDF-Auswertung. Sie können dieses Dokument in KI-Systeme hochladen und wie folgt analysieren lassen
Prompt: Bitte interpretiere mein BPT-Ergebnis auf Basis des Buches „Persönlichkeit gewinnt“ von Waldemar Pelz.
Die KI liefert eine differenzierte, leicht verständliche Auswertung Ihrer Stärken, Entwicklungsfelder und passenden Coaching-Impulse.
Die folgenden Beispiele unterstützen Sie ebenfalls bei der Interpretation der Testergebnisse:
Beispiel 1: Der Unternehmer (m/w)
Bei diesem Teilnehmer am Persönlichkeitstest kann man das Potenzial als Unternehmer erkennen. Seine besonderen Stärken (roter Balken) sind Kreativität, die darauf gerichtet ist, etwas Konkretes zu gestalten, optimistischer Ehrgeiz und die Vorbildfunktion (mit Zielorientierung). Hier hebt er sich deutlich vom Durchschnitt der 9000 Teilnehmer ab (grüner Balken), obwohl er noch relativ jung ist (35 J.) und über einige Jahre Führungserfahrung verfügt. Aufgrund seiner naturwissenschaftlichen Ausbildung ist zu vermuten, dass er neue Lösungen für wichtige technische Probleme erarbeiten kann.
Die Vorbildfunktion ist für Unternehmer besonders wichtig, weil sie - im Gegensatz zu angestellten Managern - meist über keine organisatorischen Regeln, Normen, Anreizsysteme und Machtinstrumente wie zum Beispiel formale Leistungsbeurteilungen ("Mitarbeitergespräche") verfügen, mit denen sie das Verhalten ihrer Mitarbeiter beeinflussen könnten. Sie nutzen vielmehr die Kraft der Vision. Problematisch bei dieser Person sind die relativ niedrigen Werte bei Vertrauen, Ausdauer und Volition (Willenskraft). Hier hat er in Wesentlichen zwei Möglichkeiten: Zum einen kann er Geschäftspartner suchen, die seine Schwächen kompensieren, und zum anderen könnte er daran arbeiten. Erfahrungsgemäß ist die erste Möglichkeit sinnvoller, damit er sich voll auf seine Stärken konzentrieren kann, wobei er sich seiner Schwächen bewusst sein sollte.
Abbildung 4: Testergebnis eines Teilnehmers am Persönlichkeitstest mit unternehmerischem Potenzial
Beispiel 2: Der General Manager (m/w)
Obwohl in den meisten Lehrbüchern und Seminaren für Führungskräfte und Potenzialträger die Bedeutung der Vision hervorgehoben wird, sieht die Realität meistens völlig anders aus. Angestellte Manager in den oberen Hierarchieebenen müssen die Erwartungen der Eigentümer während der Laufzeit ihres Vertrages erfüllen. Sie werden an den wirtschaftlichen Ergebnissen wie zum Beispiel Rentabilität, Produktivität oder Liquidität gemessen. Gleichzeitig müssen sie ihre Mitarbeiter zufriedenstellen ("Sandwich-Position").
Die Vision angestellter Manager beschränkt sich darauf, einen klar definierten, messbaren Beitrag zum (wirtschaftlichen) Erfolg des Unternehmens zu leisten. Dazu müssen sie ihren Verantwortungsbereich organisatorisch, technologisch und personell optimieren. Das wird ihnen gelingen, wenn sie ein besonders hohes Maß an Verantwortung (für Ergebnisse und Mitarbeiter), Umsetzungskompetenz und Fairness in der zwischenmenschlichen Kommunikation innerhalb ihres Verantwortungsbereichs mitbringen. Die nachfolgende Abbildung zeigt einen solchen Potenzialträger.
Seine Vision ist nicht die eines Unternehmers (Schaffung von Neuem, was es noch nicht gibt). Vielmehr muss er sich auf die kreative Umsetzung vorgegebener Ziele (zum Beispiel Shareholder Value) konzentrieren. Als gravierendes Problem bei diesem Testteilnehmer könnten sich seine niedrigen Werte im Falle seiner Begeisterungsfähigkeit und Vorbildfunktion erweisen. Es sind Persönlichkeitsmerkmale, und diese sind nur schwer erlernbar, weil sie bereits in der frühen Kindheit geprägt oder sogar angeboren sind. Wie will diese Person Mitarbeiter motivieren? Dies ist eine besondere Herausforderung für die Führungskräfteentwicklung. Zu erwägen wäre eine der sieben alternativen Karrieremöglichkeiten.
Abbildung 5: Testergebnis eines Potenzialträgers mit Ambitionen für die Führungslaufbahn mit einem gravierenden Problem
Beispiel 3: Der Selbstständige (m/w)
Typische Selbstständige sind Steuerberater, Rechtsanwälte, Ärzte, Trainer, Coaches, Influencer, Grafiker oder Autoren. Ihre gemeinsame Basis ist das Fachwissen auf einem Spezialgebiet, das sie ständig aktuell halten müssen. Daher ist neugieriges Lernen eines ihrer wichtigsten Persönlichkeitsmerkmale. Hinzu kommen Aufrichtigkeit und Vertrauen sowie Ausdauer und Resilienz, weil sie auf sich allein gestellt sind und Verantwortung für praktisch alle geschäftlichen Themen tragen - von der Buchhaltung und Besteuerung über die Informationstechnik bis hin zur juristischen Vertragsgestaltung.
Im Gegensatz zu Unternehmern ist die Wertschöpfung bei Selbstständigen wegen der großen Konkurrenz wesentlich niedriger. Daher können sie sich nur wenige oder gar keine Mitarbeiter leisten. Es gelingt ihnen nur äußerst selten, Risikokapital für größere Investitionen bei Finanzinvestoren aufzubringen (Gegenbeispiel Elon Musk). Folglich spielt die Vorbildfunktion mit Zielroreintierung, die für die Führung von Mitarbeitern besonders wichtig ist, eine untergeordnete Rolle.
Die nachfolgende Abbildung zeigt ein typisches Profil eines Selbstständigen. In diesem Beispiel handelt es sich um die Inhaberin einer kleinen Personalberatung, die sich auf die Nachfolgeplanung kleiner und mittelständischer Unternehmen spezialisiert hat. Ihren Erfolg verdankt sie vor allem ihrer Aufrichtigkeit und ihren vertrauensvollen persönlichen Beziehungen. Ihre ausgeprägte Lernfähigkeit hilft ihr, sich schnell in verschiedene Branchen, Geschäftsmodelle und Organisationsstrukturen Ihrer Klienten hineinzudenken.
Abbildung 6: Profil einer selbstständigen Personalberaterin für kleine und mittelständische Unternehmen
Häufige Fragen (FAQ) zum berufsbezogenen Persönlichkeitstest
Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um den berufsbezogenen Persönlichkeitstest (BPT), seine wissenschaftliche Grundlage und seine praktische Anwendung in Beruf, Karriere und Führung.
Was misst der berufsbezogene Persönlichkeitstest (BPT)?
Der BPT misst Persönlichkeitsmerkmale, die für beruflichen Erfolg, Führung, Zusammenarbeit, Potenzial und Karriere besonders relevant sind. Dazu gehören unter anderem Kreativität, Lernwille, Fairness, Vertrauen, Verantwortung, Mut, Ausdauer und fokussierte Willenskraft.
Für wen ist der BPT besonders geeignet?
Der Test richtet sich an Führungskräfte, Potenzialträger, HR-Verantwortliche, Coaches, Berater und karriereorientierte Personen, die ihre Stärken, Entwicklungsfelder und möglichen Engpässe besser verstehen möchten.
Was unterscheidet den BPT von populären Persönlichkeitstests?
Im Unterschied zu typologischen Modellen wie DISG, MBTI oder ähnlichen Farb- und Typensystemen arbeitet der BPT nicht mit vereinfachenden Schubladen. Er misst konkrete, berufsrelevante Persönlichkeitsmerkmale auf Grundlage wissenschaftlicher Gütekriterien und einer großen empirischen Datenbasis.
Ist der Test wissenschaftlich fundiert?
Ja. Der BPT beruht auf einem Forschungsprojekt und orientiert sich an den Qualitätsanforderungen der DIN 33430. Die wissenschaftlichen Grundlagen, die Validierung sowie die Gütekriterien sind im Buch „Persönlichkeit gewinnt“ ausführlich dokumentiert.
Wie lange dauert der Test?
Die kurze Online-Version dauert in der Regel etwa 10 bis 15 Minuten. Direkt nach der Bearbeitung erhalten Sie eine Auswertung Ihres Persönlichkeitsprofils.
Ist der Test kostenlos und anonym?
Ja. Der Online-Test ist kostenlos, anonym und ohne Registrierung nutzbar. Es müssen keine personenbezogenen Daten wie Name oder E-Mail-Adresse angegeben werden.
Wie aussagekräftig ist das Ergebnis?
Die Aussagekraft hängt – wie bei allen Selbstbeschreibungsverfahren – auch davon ab, wie ehrlich und selbstkritisch die Fragen beantwortet werden. Der Nutzen ist am größten, wenn die Antworten nicht strategisch, sondern offen und spontan gegeben werden.
Kann ich das Ergebnis für meine Karriereplanung nutzen?
Ja. Der BPT zeigt, welche Persönlichkeitsmerkmale zu bestimmten Karrieremöglichkeiten, Rollen und beruflichen Anforderungen passen. Dadurch erhalten Sie eine fundierte Grundlage für Karriereentscheidungen, Entwicklungspläne oder Coaching.
Kann der BPT im Coaching oder in der Führungskräfteentwicklung eingesetzt werden?
Ja. Genau dafür ist der Test besonders geeignet. Er liefert konkrete Hinweise für persönliches Coaching, Führungskräfteentwicklung, Potenzialanalysen, Laufbahnentscheidungen und die gezielte Weiterentwicklung relevanter Persönlichkeitsmerkmale.
Kann ich mein Ergebnis mit einer KI interpretieren lassen?
Ja. Sie können Ihr Ergebnis-PDF zum Beispiel mit einer KI auswerten lassen. Ein möglicher Prompt lautet: „Bitte interpretiere mein BPT-Ergebnis auf Basis des Buches ‚Persönlichkeit gewinnt‘ von Waldemar Pelz.“
Warum reicht ein Selbstbild allein oft nicht aus?
Viele Menschen schätzen sich in einzelnen Bereichen zu positiv oder zu negativ ein. Deshalb kann es sinnvoll sein, das Testergebnis mit einem 360-Grad-Feedback oder einer Fremdeinschätzung zu ergänzen, um Selbstbild und Fremdbild miteinander zu vergleichen.
Gibt es auch eine Version für Privatpersonen?
Ja. Für ein breiteres Persönlichkeitsprofil im Privatleben und im allgemeinen Alltag gibt es das Gießener Inventar der Persönlichkeit (GIP). Der BPT ist die spezialisierte Version für Beruf, Karriere und Führung.
Verwandte Forschungsfelder zur Ergänzung
Der berufsbezogene Persönlichkeitstest steht in engem Zusammenhang mit weiteren Forschungsfeldern zu Führung, Potenzial, Selbststeuerung und diagnostisch fundierter Entwicklung. Wenn Sie Ihr Ergebnis vertiefen oder praktisch nutzen möchten, finden Sie hier passende Anschluss-Themen:
- Potenzialanalyse – wissenschaftlich fundierte Verfahren zur Erkennung verborgener Talente, Entwicklungsfelder und Eignung für anspruchsvolle Aufgaben.
- 360-Grad-Feedback – valide Ergänzung des Selbstbilds durch das Fremdbild von Vorgesetzten, Kollegen, Mitarbeitern oder Kunden.
- Umsetzungskompetenz – warum manche Menschen gute Vorsätze konsequent umsetzen und andere sich trotz guter Absichten verzetteln.
- Führungstalente – welche charakterlichen Merkmale bei Potenzialträgern auf spätere Führungswirksamkeit hindeuten.
- Karrieremöglichkeiten – welche beruflichen Wege zu unterschiedlichen Persönlichkeitsprofilen passen und wo typische Stärken besonders gefragt sind.
- Gießener Inventar der Persönlichkeit (GIP) – die breiter angelegte Version für Privatleben, allgemeine Selbsterkenntnis und persönliches Profil.
Über den Autor
Wissenschaftliche Leitung und Testentwicklung
Prof. Dr. Waldemar Pelz entwickelt seit vielen Jahren wissenschaftlich fundierte Verfahren zur Persönlichkeitsdiagnostik, Potenzialerkennung und Führungskräfteentwicklung.
Der berufsbezogene Persönlichkeitstest (BPT) entstand aus einem Forschungsprojekt mit dem Ziel, jene Persönlichkeitsmerkmale sichtbar zu machen, die für Führung, Karriere, Zusammenarbeit, Verantwortung und Potenzial besonders wichtig sind.
Grundlage sind mehr als 20 Jahre Forschung und Praxiserfahrung, die Arbeit in der Führungskräfteentwicklung eines internationalen Unternehmens sowie eine umfangreiche Datenbasis mit mehr als 30.000 Profilen. Die wissenschaftlichen Grundlagen wurden im Buch „Persönlichkeit gewinnt“ im Schäffer-Poeschel Verlag veröffentlicht.
- Berufsbezogene Diagnostik statt vereinfachender Typologien.
- Messung von Stärken, Entwicklungsfeldern und Risiken mit praktischer Relevanz für Beruf und Führung.
- Fundierte Grundlage für Coaching, Potenzialanalyse, Karriereplanung und 360-Grad-Feedback.